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Ernährung und
Wasser sichern!

  • Sauberes Trinkwasser und die dafür nötigen
    Grundwasserressourcen absichern
  • Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität sicherstellen
  • Anstreben von 70% Selbstversorgung, dafür pflanzliche
    Lebensmittel fördern
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Aktuelles

Am 27. September 2026
Ja zur Initiative für eine sichere Ernährung

Ernährungssicherheit und Trinkwassersicherheit sind das Fundament unseres Lebens, unseres Wohlstandes, der Wirtschaft und der Sicherheit unseres Landes. Wir sind darauf angewiesen – in Normalzeiten wie in Krisenzeiten. Studie in der Agrarforschung Schweiz zeigt:

Die Schweiz kann sich zu mehr als 100% Selbstversorgen und dabei die Umwelt verbessern
Wege zu einer markanten Erhöhung des Selbstversorgungsgrades bei weniger Umweltbelastung - Agrarforschung Schweiz

SRG-Umfrage zeigt: Ein Ja zur Initiative «Für eine sichere Ernährung» ist greifbar!

Die Umfragewerte zeigen jedoch auch, dass die irreführende Kommunikation des Bundesrats die Meinungsbildung der Bevölkerung beeinflusst. Die Initiative führt weder zu einem staatlich verordneten Menüplan noch zu einem Fleischverbot. Sie verlangt keine autarke Versorgung und verbietet den Import von Lebensmitteln nicht.

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«In der Schweiz tun wir immer noch so, als hätten wir Wasser im Überfluss»

Klimawandel, Agrarindustrie, verunreinigtes Grundwasser: Unser Land steuert auf eine grundlegende Wasserknappheit zu.

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Jeden zweiten Tag nichts zu essen

Bundesrat Guy Parmelin sagt zu seiner Agrarpolitik: «In der Schweiz vergisst man, dass wir bei einem Problem an den Grenzen jeden zweiten Tag nichts zu essen haben, weil wir importieren.»

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Argumente

Argumente zur Initiative

Unsere Lebensmittelversorgung
ist zu mehr als 50%
vom Ausland abhängig.

Fallen Importe weg, sei es durch einen Krieg oder klimaextreme Wetterverhältnisse, ist die Versorgung der Schweizer Bevölkerung mit Lebensmitteln nicht gewährleistet. Die Hauptursache dafür ist der Futteranbau für Nutztiere, wie Mais, auf 60% unserer Ackerflächen statt pflanzlicher Lebensmittel für die Bevölkerung. Das Grasland dagegen eignet sich für die Milch- und Fleischproduktion.

Klimawandel, Pestizide und Gülle gefährden unsere Versorgung mit sauberem Trinkwasser.

Unsere Trinkwasserversorgung wird durch Nutzungskonflikte, klimatische Veränderungen, die Schliessung von Trinkwasserfassungen wegen Pestiziden und Nitrat und fehlende nationale Planungen für die Wasserversorgung bedroht.

Ernteverlust durch Zerstörung der Bodenfruchtbarkeit und der Biodiversität.

Ohne Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität gibt es keine Ernährungssicherheit. Der hohe Einsatz von Pestiziden und Dünger zerstört diese Grundlagen der landwirtschaftlichen Produktion.

75 % der Agrarsubventionen  fördern die tierische Produktion.

Heute fördern 75% der 3,6 Milliarden Agrarsubventionen die Tierproduktion. Der Bund beeinflusst und bevorteilt die Produktion und den Konsum von tierischen Lebensmitteln gegenüber pflanzlichen Lebensmitteln massiv.

Ziele

Die Initiative für eine sichere Ernährung

erhöht die Selbstversorgung und damit die Unabhängigkeit der Schweiz

Die Initiative sorgt erstmals für einen verbindlich definierten Selbstversorgungsgrad und damit für Versorgungssicherheit. Dafür soll der Bund einen Netto-Selbstversorgungsgrad von 70% anstreben und die Land- und Ernährungswirtschaft vermehrt auf die Produktion und den Konsum von pflanzlichen Lebensmitteln ausrichten sowie den Food Waste reduzieren. Die Schweiz hat per Gesetz genügend Ackerflächen gesichert, um sich im Krisenfall 100% selbst versorgen zu können.

sichert sauberes Trinkwasser

Die Initiative verlangt die Sicherstellung von sauberem Trinkwasser und der dafür nötigen Grundwasserressourcen. Das führt zu einer nationalen Planung für die Wasserversorgung und unser Trinkwasser wird gegen weitere Verschmutzung, konkurrenzierende Nutzungen und klimatische Herausforderungen abgesichert. Ebenfalls dürfen zum Schutz der Gewässer und des Trinkwassers die Höchstwerte für Dünger nicht mehr überschritten werden. Mit der Förderung derBodenfruchtbarkeit und Biodiversität kann die Landwirtschaft ihre Erträge steigern und Pestizide durch einen natürlichen Pflanzenschutz ersetzen.

sichert Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit als Grundlagen für die landwirtschaftliche Produktion

Je höher die Bodenfruchtbarkeit und die Biodiversität, desto mehr Ertrag in der Landwirtschaft. Nachhaltige Anbausysteme wie Mischkulturen, Agroforstwirtschaft, regenerative Landwirtschaft erhöhen die Bodenfruchtbarkeit und die Biodiversität und ersetzen so Pestizide und Dünger. Dies sorgt für höhere Erträge, sauberes Trinkwasser und damit für eine sichere Ernährung.

gibt den Bauernfamilien Produktionssicherheit und sorgt für faire Preise

Bäuerinnen und Bauern erhalten durch einen verbindlichen Selbstversorgungsgrad erstmals Produktionssicherheit und Abnahmesicherheit für ihre Ernten. Und damit eine gesicherte Existenz. Mehr pflanzliche Lebensmittel für die Ernährungssicherheit und eine nachhaltige gesunde Ernährung selbst anzubauen und zu verarbeiten, statt sie zu importieren, schafft Arbeitsplätze sowie Wertschöpfung im Inland und führt zu fairen Produzenten- und Konsumentenpreisen.

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Mehr zur Initiative
Wer sagt Ja

Unsere Unterstützer:innen

Roman Wiget
Wasserversorger und Co-Präsident AWBR
Statement
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Daniel Hartmann
Grundwasserexperte
Statement
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Sabine Heselhaus
Dr. med.
Statement
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David Jacobsen
Co-Schulleiter biodynamische Ausbildung Schweiz, Landwirt EFZ
Statement
Statement
Samuel Kessens
Demeter Gemüsebauer
Statement
Statement
Gertrud Häseli
Biobäuerin
Statement
Statement
Felix Schläpfer
Dr. sc. nat. habil. oec., selbstständiger Wissenschafter
Statement
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Glück-Hof Baldegg-Baden
Regenerativer Landwirtschaftsbetrieb
Statement
Statement
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Presse

Aktuelles zur Initiative

Alle ansehen

Ernährungsinitiative und Trinkwasserschutz

Die Ernährungsinitiative will die Schweizer Selbstversorgung stärken und das Trinkwasser besser schützen. Während die Initianten verbindliche Regeln für den Wasserverbrauch fordern, warnt der Bauernverband vor mehr Druck auf Landwirtschaft und Gewässer.
7.9.2026

«Abstimmungs-Arena» - Ernährungsinitiative: Mehr Sicherheit oder «Vegan-Zwang»?

Mit der Ernährungsinitiative soll die Produktion pflanzlicher Lebensmittel gefördert und der Selbstversorgungsgrad erhöht werden. Initiantin Franziska Herren trifft in der «Arena» auf viel Gegenwind vom Bundespräsidenten, Bauernpräsidenten und aus dem linken Lager.
4.9.2026

Tagesgespräch - Abstimmungskontroverse zur Ernährungsinitiative

Initiantin Franziska Herren und Grünen-Nationalrätin Christine Badertscher aus dem Gegenkomitee diskutieren in der Abstimmungskontroverse bei Livia Middendorp.
31.8.2026
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