
Cristina Staub
Initiative für eine sichere Ernährung:
Gut für unsere Gesundheit, unsere Tiere und unsere Umwelt
Die Initiative für eine sichere Ernährung bringt Lösungen für die zwei grössten Sorgen der Schweizer Bevölkerung (laut UBS-Sorgenbarometer): für unsere Gesundheit und unsere Umwelt. Eine gesunde Ernährung ist zentral für unsere Lebensqualität – und für die Zukunft unserer Gesellschaft. Gleichzeitig zeigen aktuelle Entwicklungen, dass unser heutiges Ernährungssystem sowohl gesundheitlich als auch ökologisch an seine Grenzen stösst.
Gesundheit von allen stärken durch bessere Ernährung
Immer mehr wissenschaftliche Studien zeigen: Eine ausgewogene Ernährung mit einem höheren Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln wirkt sich positiv auf die menschliche Gesundheit aus. Sie kann dazu beitragen, das Risiko für weit verbreitete Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder bestimmte Krebsarten zu senken.
Auch die offiziellen Ernährungsempfehlungen in der Schweiz entwickeln sich in diese Richtung. Fachstellen empfehlen vermehrt pflanzliche Proteinquellen wie Hülsenfrüchte und Nüsse sowie eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel Gemüse, Früchten und Vollkornprodukten.
Tierwohl, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit
Unsere Ernährung hat nicht nur Auswirkungen auf unsere Gesundheit, sondern auch auf das Tierwohl, die Umwelt und diverse Ressourcen. Die Produktion tierischer Lebensmittel benötigt im Vergleich zu pflanzlichen deutlich mehr Land, Wasser und Energie.
Eine stärker pflanzenbasierte Ernährung kann:
- die Lebensqualität vieler Tiere verbessern
- Ressourcen schonen
- Treibhausgasemissionen reduzieren
- die langfristige Versorgungssicherheit optimieren
Gleichzeitig kann eine gezieltere Ausrichtung der Landwirtschaft dazu beitragen, die inländische Produktion effizienter zu nutzen.
Ein Beitrag für alle – ohne Zwang
Die Initiative für eine sichere Ernährung setzt genau hier an: Sie schafft Rahmenbedingungen, damit gesunde und nachhaltige Ernährung im Alltag einfacher wird.
Dabei geht es nicht um Verbote oder Vorschriften, sondern um:
- bessere Information
- sinnvollere Anreize
- mehr Wahlmöglichkeiten
Jede Person kann weiterhin selbst entscheiden, was auf den Teller kommt.
Kostenreduktion
Auch finanziell wirkt sich die Umsetzung der Initiative positiv aus. Zuerst beim Einkauf der günstigen pflanzlichen Lebensmitteln (insbesondere im Gegensatz zu Fleischprodukten). Langfristig bringt die Umsetzung der Initiative zudem eine Ersparnis bei den gesundheitlichen und ökologischen Folgen.
Kleine Veränderungen machen einen grossen Unterschied.
Fazit
Die Annahme der Initiative für eine sichere Ernährung ist ein Gewinn auf mehreren Ebenen: für unsere Gesundheit, für unsere Tiere, für unsere Umwelt und für unsere Zukunft.
Darum sage ich: Ja zur Initiative für eine sichere Ernährung
Cristina Staub, Dr. phil., Physiotherapeutin
Ausgeschlafen.ch
Quellen:
- Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV)
- Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE)
- World Health Organization (WHO)
- Bundesamt für Landwirtschaft (BLW)
- Food and Agriculture Organization of the Unitad Nations (FAO)
- Weltklimarat (IPCC)
